Kurz zusammengefasst
Wann es sinnvoll sein kann
- Grauer Star mit relevanter Einschränkung der Sehqualität
- Probleme bei Alltagstätigkeiten, Lesen oder Autofahren
- Blendung oder störendes Sehen trotz Brillenkorrektur
Wie es abläuft
- augenärztliche Untersuchung und Beurteilung der Linse
- Biometrie und präoperative Messungen, wenn angezeigt
- Besprechung geeigneter Kunstlinsen
Was wir beurteilen
- Eignung für eine Operation
- begleitende Augenerkrankungen
- sachliche Auswahl der Intraokularlinse
Wichtig zu wissen
Symptome und Diagnose des Grauen Stars
Beim Grauen Star trübt sich die natürliche Augenlinse. Das Sehen kann unschärfer, kontrastärmer und lichtempfindlicher werden. Häufig sind Sehverschlechterung, Schleiersehen, Blendung, Probleme beim nächtlichen Autofahren und wiederholte Änderungen der Brillenstärke.
Abklärung vor der Operation
Eine Operation wird erwogen, wenn der Graue Star die Sehqualität oder den Alltag beeinträchtigt. Die Entscheidung wird individuell getroffen. Vor dem Eingriff werden Auge, Netzhaut, Augenoberfläche und Messwerte für die Kunstlinse beurteilt.
Eingriff und Kunstlinse
Ziel ist es, die getrübte Linse zu entfernen und durch eine Intraokularlinse zu ersetzen. Technik und Ablauf richten sich nach dem Befund. Die Wahl der Kunstlinse hängt von Messungen, Augengesundheit und Sehbedürfnissen ab. Brillenfreiheit oder ein perfektes Ergebnis dürfen nicht versprochen werden.
Nachkontrollen
Nachkontrollen begleiten die Heilung, überprüfen die Reaktion des Auges und dienen der Anpassung der verordneten Therapie.
Häufige Fragen
Bin ich nach der Operation sicher brillenfrei?
Nein. Ob und in welchem Ausmaß eine Brille benötigt wird, hängt von vielen individuellen Faktoren ab.
Ist das Ergebnis garantiert?
Nein. Netzhaut, Sehnerv, Augenoberfläche und weitere Faktoren beeinflussen das Sehergebnis.
Beratung zur Grauer-Star-Operation
Fragen Sie eine fachärztliche Abklärung an, um zu besprechen, ob eine Operation sinnvoll sein kann.

